Frei nach Friedrich Schiller
13. November, 18:30
Open doors 18:0 | Begrenzte Sitzplätze, wir empfehlen zu reservieren!
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen!
„Großes Drama in der Teetasse“ – Schillers komplexes Familiendrama für Kinder und Erwachsene, humorvoll und spannend
Was passiert, wenn ein ganz großer Klassiker der Theatergeschichte auf die (vielleicht) kleinste Bühne der Welt trifft? Das Theater Die Kurbel beweist mit seiner Produktion „Die Räuber“, dass man für ein packendes Drama weder schweren Samtvorhang noch ein riesiges Ensemble braucht. Frei nach Friedrich Schiller inszeniert das Theater ein humorvolles, fast wortloses Objekttheaterstück für die ganze Familie.
Ein ehemaliger Teeverkäufer steht vor den Trümmern eines einst großartigen, aber heute nicht mehr bestehenden Theaters. Doch aufgeben kommt nicht infrage. Entschlossen, die großen Geschichten weiterhin unter die Leute zu bringen, verwandelt er seinen alten Bauchladen in eine lebendige Bühne. Aus alltäglichen, gebrauchten Gegenständen und Fundstücken seiner mobilen Teeverkaufsstation erwachen die Figuren Schillers zum Leben.
Es entsteht ein Dialog zwischen Gefundenem und Erfundenem. In dieser sehr freien Interpretation dreht sich alles um den strengen Papa und seine beiden ungleichen Kinder Karl und Franz. Als Karl von seinem Bruder Franz hintergangen und daraufhin auch noch vom Vater ungerecht ausgeschimpft wird, reicht es ihm: Gemeinsam mit den Nachbarskindern gründet er eine waschechte Räuberbande.
Mit viel visuellem Humor, Poesie und einer eigens für das Stück komponierten Klaviermusik von Andreas Leitner, die über ein über dem Kopf getragenes Megaphon erklingt, entfaltet das Ein-Personen-Stück eine ganz eigene Magie. Ein Theatererlebnis für alle Generationen, das zeigt, wie aus Alltagsdingen große Kunst entstehen kann - ein Klassiker im Bauchladen.
Die Kurbel
Die Figurentheatergruppe "Die Kurbel" (Österreich-Uruguay) hat ihren Sitz in Wien und hat ihre Wurzeln im Straßentheater, mit zahlreichen Auftritten in Südamerika und Europa.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Objekt- und Materialtheater.
Mit viel Humor werden gebrauchte und nicht mehr gebrauchte Dinge wieder zum Leben erweckt. Dabei präsentiert „ Die Kurbel“ keine vorgefertigten Figuren oder fertigen Geschichten, sondern arbeiten mit Fragmenten, Formen, Farben und Klängen. Ziel ist es, assoziative Theatererlebnisse zu schaffen, die Kinder und Erwachsene zu eigenen Interpretationen inspiriert. Der uruguayische Puppenspieler Fabricio Ferrari lädt das Publikum zum Mitmachen ein - auf der Suche nach Bildern und Humor, nach Empathie und Gemeinschaft.
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen!
